Verbandsrunde 2019/20


"Wir werden Sonntage mit Gegnern verbringen, die nur eins wollen - unsere Niederlage !!"  Das beschrieb die Ausgangslage aller Mannschaften in der Saison 15/16. "Die Lange Nacht" a la "Game of Thrones" beginnt jedenfalls am 22.09.2019... 

  Spielzeit betreffend HSV-Ligen
(kurzgefasst: (..)"Neue Bedenkzeit laut Kongressbeschluss: 100 Minuten für 40 Züge, danach 50 Minuten für den Rest der Partie mit einem Inkrement von 30 Sekunden pro Zug ab dem ersten Zug. (= "Fischer-Modus" "(..))

Neue FIDE-Regeln seit 01.07.2017: Zusammenfassung bei schachbund.de und beim Hessischen Schachverband



Runde 9 (26.04.2020)
Flörsheim 1 - Bensheim 1

Flörsheim 2 - Hofheim 4

Flörsheim 3 - Hofheim 5

Runde 8 (22.03.2020)   
Heusenstamm 2 - Flörsheim 1

Raunheim - Flörsheim 2

Bad Soden 4 - Flörsheim 3

Runde 7 (08.13.2020)
Flörsheim 1 - Roßdorf 1

Flörsheim 2 - Gross-Gerau

Flörsheim 3 - Sulzbach

Flörsheim 4 - Hofheim 8 (und letzte Runde für 4.MS)

Runde 6 (16.02.2020)
Gernsheim 2 - Flörsheim 1

Bad Soden 2 - Flörsheim 2

Bad Soden 3 - Flörsheim 3

Gross-Gerau 3 - Flörsheim 4

Runde 5 (26.01.2020)  
Flörsheim 1 - TuS Dotzheim 1

Flörsheim 2 - Hofheim 3

Flörsheim 3 - Hofheim 6

Flörsheim 4  spielfrei

Runde 4 (01.12.2019)
Offenbach 1 - Flörsheim 1

Steinbach - Flörsheim 2

Steinbach 2 - Flörsheim 3

Eppstein 3 - Flörsheim 4

Runde 3 (10.11.2019)
Erbach 1 - Flörsheim 1

Rüsselsheim - Flörsheim 2

Nied 3 - Flörsheim 3

Nied 4 - Flörsheim 4

Runde 2 (27.10.2019)
Flörsheim 1 - Sfr. Frankfurt 1

Flörsheim 2 - Griesheim

Flörsheim 3 - Mörfelden-Walldorf

Flörsheim 4 - Bad Soden 7

Runde 1 (22.09.2019)
Bad Soden 1 - Flörsheim 1 2:6

Der erste (und hoffentlich nicht einzigste) Schritt Richtung Klassenerhalt ist getan: mit dem unerwartet hohen 6:2-Sieg (manch einer erwartete ein 4:4) gegen Bad Soden liegt man mit Heusenstamm und den Schachfreunden Frankfurt auf den vorderen Plätzen der Verbandsliga.
Vielleicht war es der Aufregung in einer höheren Klasse zu spielen geschuldet, jedenfalls spielt manch ein Flörsheimer eine Partie, die einem Drama in mehreren Akten gleichkommt.
Die solideste Partie des Tages spielt wohl Wolfgang Pötschke: solide Eröffnung, der Gegner erlaubt eine Verschlechterung der eigenen Bauernstellung, Öffnung der f-Linie und Angriff für Schwarz. Markus Lahr verliert in einer angeblich so soliden Eröffnung einen Bauern, läuft diesem Nachteil -trotz Läuferpaar- erstmal hinterher und versucht durch Öffnung der gegnerischen Königsstellung Gegenspiel zu erhalten. Alexander Stegmaier und Wahid Jamali spielen die wohl langweiligsten Partien, Jamali nutzt das gegnerische Loch auf dem Feld e5 nicht aus, Stegmaier spielt gegen den jungen Gegner eher auf Defensive. Und die Stellung bei Cesar Vega Lopez soll  -lt. Jamali- wie dahingewürfelt aussehen.
Optisch attraktiveres Schach wird bei Wolfgang Ruppert, Christian Specht und Luis Kuhn geliefert: Ruppert spielt ein typisch sizilianisches Gefecht mit gegenseitigen Angriffen, Specht verliert durch eine Unachtsamkeit Material -Dame gegen zwei Läufer- kann sich aber Gegenchancen verschaffen (manch ein Zuschauer sieht den vollen Punkt trotzdem beim Weissen) und Luis Kuhn liefert sich eine wilde Schlacht mit Materialopfern.

Dier ersten Ergebnisse treffen erst nach 17.20 Uhr ein, aber dann gleich Schlag auf Schlag: Pötschke erzielt durch Königsangriff den vollen Punkt, Vega Lopez gewinnt ebenfalls. Jamali vereinbart bei mittlerweile reduziertem Material die Punkteteilung. Kuhn gewinnt die Partie in einem recht brutalen Königsangriff. Ruppert opfert (wohl inkorrekt) eine Figur, bietet Remis an und der Gegner akzeptiert (man munkelt ein kürzlicher Erfolg gegen einen Grossmeister könnte daran Schuld sein). Etwas später erzielt Lahr die Punkteteilung in einem Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern.    Die längsten Begegnungen sehen wohl liegengelassene Chancen bei Stegmaier (das Remis ging angesichts der ungleichen Läufer aber auch in Ordnung) und Specht.  Eigenzitat Stegmaier: "Ich war so in meine Partie vertieft (1 Std Zeitrückstand), dass ich gar nicht mitbekam, wie es steht...ich musste dreimal nachfragen...4:1 für uns ??? Unglaublich...Wahnsinn...". Specht hat sich nach Materialrückgewinnen einen Freibauern auf der f-Linie und ein Endspiel Turm und Dame gegen Läufer und zwei Türme erspielt (trotzdem sieht die Engine Weiss im Vorteil).  Eine weisse Unachtsamkeit führt gegen 20.20 Uhr zu einem schönen Turmopfer und Gewinn für Schwarz.

Das 6:2 wird natürlich gebührend gefeiert. Die nächste Begegnung ist Ende Oktober gegen den weiteren Tabellenführer Schachfreunde Frankfurt    
 Eschborn - Flörsheim 2  5:3

Nauheim - Flörsheim 3  6:2

Mörfelden-Walldorf 2 - Flörsheim 4  2:2