Wappen Stadt Flörsheim

Schachclub Flörsheim 1921

Herzlich willkommen, hier erscheinen die neuesten Meldungen aus dem Vereinsleben und Interessantes aus der Schachwelt

Wappen Stadt Flörsheim
  Flörsheim 1 - Gernsheim 2 4:4, Flörsheim 2 - Kelkheim 6,5:1,5, Flörsheim 3 - Raunheim 4,5:1,5
Letzter Stand: 24. Januar 2017

Spielabend Freitags ab 20:00 Uhr,

Jugendtraining Freitags 18:15 - 19:30 Uhr

Aktuelle Termine:        zum Kalender 2017

27.01. 1. Runde Vereinspokal , (extern) Beginn Wiesbadener Stadtmeisterschaft  Einladung als doc
03.02. kein Schach wegen Fastnachtsitzung
05.02. Verbandsrunde Flörsheim 1 - Langen 2, Flörsheim 2 - Hofheim 4, Flörsheim 3 - Bad Soden 7, Flörsheim 4 - Bad Soden 9
10.02. kein Schach wegen Fastnachtsitzung
12.02. MTS Mannschafts Blitzmeisterschaft in Kelkheim
17.02. Spielabend ab 20:00 Uhr im Foyer der grossen Sporthalle (Bürgermeister Lauck Strasse)

17.01. Froh über den einen Punkt
          Schachclub „nur“ 4:4 gegen den starken Aufsteiger SK Gernsheim II
 
(al) – Mit dem 4:4 beim SK Gernsheim II büßte der Schachclub erstmals in der Saison einen Punkt ein. Man war am Ende aber froh, gegen den starken Aufsteiger einen Punkt behalten zu haben. In der Tabelle der hessischen Landesliga Süd sind die Flörsheimer mit jetzt 9:1 Punkten nur noch Zweiter, hinter dem souveränen SC Bad Soden (10:0), dessen Siegesserie auch im neuen Jahr anhielt. Diese beiden Clubs scheinen die Meisterschaft unter sich ausmachen zu wollen, auch wenn sich die Gernsheimer (Rang 3 mit 6:4 Punkten) nach der beeindruckenden Vorstellung gegen Flörsheim noch Hoffnungen machen. Immerhin spielte der Tabellenführer vom Main zum ersten Mal in Bestbesetzung. Das galt aber auch für den ambitionierten Aufsteiger – die Flörsheimer Spekulation, dass die Gernsheimer Reserve Spieler für ihr Verbandsliga-Team abstellen müsste, ging nicht auf. Lange Zeit standen die Gäste weitgehend solide, doch dann nahm der Mannschaftskampf einen unangenehmen Verlauf. Michael Budde konnte einen Freibauern nicht aufhalten und kapitulierte. Zaharia Clitan stand „verdächtig“ und war daher froh, ein Remisangebot annehmen zu können. Samuel Weber verhedderte sich in seinen Angriffsbemühungen und verlor zum 0,5:2,5-Zwischenstand. Damit war aller Flörsheimer Optimismus verflogen, auch wenn Alexander Stegmaier dank gleich zweiter Ungenauigkeiten seines Gegenübers verkürzen konnte. Markus Lahr ließ die Gernsheimer ob seiner allzu passiven Spielweise wieder davonziehen, doch neuerlich schaffte der Schachclub gleich wieder den Anschluss. Wolfgang Ruppert, der früh auf Gewinn stand und dann doch lange brauchte, punktete zum 2,5:3,5. Jetzt lehnen die Flörsheimer alle Remisangebote ab. Wolfgang Pötschke kommt aber trotz aller Mattdrohungen nicht darüber hinaus, womit es 3:4 steht und alle Lasten auf den Schultern von Luis Kuhn ruhen. Der hatte zwar einen Bauern mehr auf dem Brett, doch nach seinem Partiesieg zum 4:4-Endstand hatte es bis zum Schluss nicht ausgesehen.

Zweite und Dritte bleiben dran
Flörsheims zweite Mannschaft kam in der Bezirksklasse A beim Tabellenletzten Schachfreunde Kelkheim II zu einem hohen 6,5:1,5-Erfolg. Die Flörsheimer (7:3 Punkte) verteidigten damit Aufstiegsplatz 2 hinter dem SV Hofheim IV (10:0) und vor der starken Konkurrenz aus Groß-Gerau (7:3), Eppstein und Frankfurt-West (je 6:4). In Kelkheim mussten sie keine einzige Partie verloren geben. Edgar Winand, Wahid Jamali, Andreas Weber, Thomas Seidel und Dominik Schwarz verbuchten den vollen Punkt; Michael Beck, James Beerbower und Uwe Pötschke remisierten. Auch Flörsheims dritte Mannschaft bleibt nach einem überraschend deutlichen 4,5:1,5 beim SV Raunheim III im Aufstiegsrennen. Die Flörsheimer (7:3 Punkte) überholten in der Kreisklasse A den Mitkonkurrenten von der anderen Mainseite (6:4) und schoben sich auf Rang 3 hinter dem SV Hofheim VI und dem SV Kelsterbach III (8:2), gegen den sie noch spielen müssen. In Raunheim gewannen Paula Ruppert, Rolf Mayer, Lukas Battenfeld und Lothar Kanert. Ralf Rupp erzielte ein Remis, und nur Kai Hübner musste eine Niederlage quittieren.
16.01. Vereinspokal 2017

Vorrunde:

Spiel 1:     U. Pötschke  -        Kanert
Spiel 2:     Clitan            -        Schwarz
Spiel 3:     Budde           -        Platt
Spiel 4:     Kuhn             -        Seidel


Erste Runde:

Ruppert         -        Stegmaier
Hübner          -        Lahr
Mayer            -        Jamali
Beck              -        Beerbower
Winand          -        A. Weber
S. Weber       -        Schöneberger
Sieger 3        -        Sieger 4
Sieger 1        -        Sieger 2

10.01. Siegfried Schydlo gestorben

Die Trauerfeier ist am 13.01. um 11.00 Uhr am Neuen Friedhof

FLÖRSHEIM (al) – Der Schachclub Flörsheim trauert um Siegfried Schydlo (Kettelerstraße 15), der am Montag nach schwerer Krankheit im Alter von 78 Jahren gestorben ist.
Nach seiner Flucht aus Meißen 1955 zu Verwandten in Flörsheim schloss sich Siegfried Schydlo nur ein Jahr später dem Flörsheimer Schachclub an, um dort seiner Leidenschaft Schach zu frönen. Schon bald zählte er zu den Spitzenspielern des Vereins, als kluger Stratege mit ausdauerndem Kämpferherz. Schydlo wurde (für gute 30 Jahre) Mannschaftsführer der ersten Garnitur und feierte mit seinen Schachfreunden zahlreiche Erfolge, vor allem in den Siebzigern, als man dreimal den Aufstieg in die Oberliga schaffte. Zu seinen individuellen Erfolgen zählten zahlreiche Meisterschaften und Pokalsiege im Schachclub, aber auch respektable Siege und Platzierungen bei Turnieren im In- und Ausland. Besonders freute er sich in späteren Jahren immer auf die Deutschen Meisterschaften der Senioren, wo es ihm einmal auch gelang, sich für die Weltmeisterschaften zu qualifizieren.
Im Schachclub erwarb sich Siegfried Schydlo jedoch nicht nur als Spieler besondere Verdienste. Mehr als 50 Jahre arbeitete er im Vorstand mit, unter anderem als Vorsitzender, als Schriftführer und als überaus regelkundiger Turnierleiter. Darüber hinaus unterrichtete er jahrelang Schach an der Weilbacher Grundschule, was auch im Sinne seines Vereins und dessen Nachwuchsförderung war.
Siegfried Schydlo fand schön, etwas bewirken zu können und mitzuhelfen, den Schachclub voranzubringen. Dass ihm das gelungen ist, darüber gibt es im Verein keinen Zweifel. Sein Engagement wurde auch auf politischer Ebene gewürdigt. Schydlo wurde mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen und mit der Stadtplakette in Silber ausgezeichnet.
Im Flörsheimer Schachclub wird man ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

31.12. Guten Rutsch ins neue Jahr 2017

Hallo liebe Vereinsmitglieder, Familienangehörige und Freunde,
wieder einmal ist ein (Schach)-jahr rasend schnell vergangen. Das mag sicherlich in erster Linie an der alltäglichen Hektik liegen und den unzähligen Nachrichten und Ereignissen auf dieser Welt, die leider nicht immer positiv waren.

Umso erfreulicher ist es, dass unser Schachverein mit seiner 95jährigen (!) Vereinsgeschichte auf ein ganz besonderes und erfolgreiches Jahr 2016 zurückblicken kann.

Hierfür möchte ich mich ganz herzlich bei Euch allen bedanken !

Bei den vielen neuen Vereinsmitglieder, die unser Vereinsleben enorm bereichert haben, - den Eltern, die dafür sorgen, dass ihre Kids regelmäßig ins Training gehen und bei auswärtigen Spielen und Turnieren als Fahrer und „Fans“ vor Ort wichtige Dienste leisten, - den engagierten Jugendtrainern, die Woche für Woche eine tolle Job machen, um unsere „Rasselbande“ nicht nur stetig zu fördern sondern auch den notwendigen Spaß zu vermitteln, - bei meinen fleißigen Vorstandskollegen, die sich einmal mehr mächtig ins Zeug gelegt haben, - bei den auswärtigen Schachfreunden, die an unserer Vereinsmeisterschaft und Stadtmeisterschaft teilnahmen,  - und last but not least bei den vielen vielen aktiven Vereinsspielern in unserem Verein, die unseren Verein so unglaublich lebendig machen. …um nur einige zu nennen ☺

Für das neue Jahr 2017 wünsche ich euch von Herzen viel Glück und viel Erfolg in allem was euch lieb ist ! Ich denke die Voraussetzungen für ein weiteres tolles Schachjahr sind optimal und es gilt daraus wieder das Beste zu machen. Zudem darf man jetzt  schon sehr gespannt sein, wer wohl im nächsten Jahr zum „Spieler des Jahres 2017“ gekürt wird !

In diesem Sinne kommt gut rein,

Liebe Grüße

Wolfgang Ruppert
1.Vorsitzender

21.12. Neuigkeiten

1.) Viererpokal: Steinbach 2 - Flörsheim 1 endete 2:2 und durch Berliner Wertung mit dem Sieg der Flörsheimer (wobei Brett 1 und 3 wohl noch am stärksten gespielt haben dürften und zu Recht voll gepunktet haben)
2.) Unter Kontakt/Vorstand gibt es jetzt auch das Anmeldeformular
3.) Trainingsbeginn ist am 13.01.2017
4.) Eine Sammelseite der Weihnachtsfeier 2016 mit Bildern, Videos, Berichten findet sich hier  
5. ) Die ELO-Auswertungen der Flörsheimer Stadtmeisterschaft sind draussen: September    Oktober   November
6.) Ein Flörsheimer Nachwuchstalent erzielt 4,5/8 beim Erfurter Open (Meisterturnier) und einen stattlichen ELO-Zuwachs. Ergebnisse weiterer Flörsheimer Spieler im Hauptturnier: http://www.erfurter-schachfestival.de/
20.12. Immer eine Herzensangelegenheit - Weihnachtsfeier beim Schachclub: der Zusammenhalt ist gross, Dominik Schwarz zum Spieler des Jahres gekürt

FLÖRSHEIM (al) – 82 Mitglieder und Vereinsfreunde genossen am vierten Adventswochenende beim Schachclub Flörsheim eine stimmungsvolle und fröhliche Weihnachtsfeier. Die Zahl 82 bedeutete einen neuen Rekord und gab zudem die erfreuliche Situation des Vereins wieder. Alle Mannschaften stehen in ihren jeweiligen Klassen gut da; die Erste startet sogar als Tabellenführer der hessischen Landesliga Süd in das Neue Jahr. Vor allem aber erfreut die SC-Verantwortlichen der große Erfolg ihrer Jugendarbeit. Der Schachnachwuchs ist zahlenmäßig und spielerisch ausgesprochen stark.

Die Flörsheimer Schachfamilie genoss in der Stadthalle nicht nur gutes Essen und Trinken, sondern auch gelungene „audiovisuelle“ Rückblicke auf das zu Ende gehende Jahr. Gespannt wartete man auf die Präsentation des „Spieler des Jahres“, Dominik Schwarz. Zudem wurde Tobias Finger – Enkel des Vereinsgründers Heinrich Finger und Sohn des ebenso unvergessenen langjährigen Vorsitzenden Hans Finger – für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Schachclub-Vorsitzender Wolfgang Ruppert präsentierte alle 16 neuen Mitglieder des Jahres 2016 im Bild, allen voran die Schachkids, die einerseits viel Engagement ihrer Trainer erfordern und andererseits dank vieler Erfolge immer wieder für zusätzliche Motivation sorgen. Auch ein Quartett gestandener Turnierspieler ist nach Flörsheim gekommen, weil man hier auf recht hohem Niveau spielen kann und sich dabei durchweg in angenehmer Gesellschaft befindet. Der Zusammenhalt ist groß.

Bei den Aktiven ragten der MTS-Pokalsieg der ersten und die Meisterschaft der zweiten Mannschaft in der Bezirksliga B heraus. Als Topscorer der einzelnen Teams wurden bei der Weihnachtsfeier Alexander Stegmaier, Wahid Jamali und Kai Hübner geehrt. Ein dickes Lob gab es zudem für die Teilnehmer bei den hessischen Einzelmeisterschaften der Jugend, auch wenn Samuel Weber, Paula und Henry Ruppert diesmal keinen Titel mit nach Hause brachten. Feiern lassen durfte sich einmal mehr der Vorsitzende persönlich, der über sein enormes Vereinspensum hinaus noch die Zeit findet, die Vereinsturniere mitzuspielen und – auch noch – zu gewinnen. Neuerlich bekam Wolfgang Ruppert die Pokale für das Double als Vereinsmeister und Vereinspokalsieger des Schachclubs. Sieger der zweiten Ratinggruppe wurde Thomas Schöneberger. Bei der Jugend siegten Lothar Kanert, Tom Stapel und Sanghy Heok Yun die einzelnen Titel. Die offene Flörsheimer Stadtmeisterschaft gewann Zaharia Clitan (der damit Wolfgang Ruppert das begehrte Triple verdarb).

Zu den Highlights 2016 zählten die Hessischen Einzelmeisterschaften (mit über 200 Teilnehmern), die der Schachclub Flörsheim in der Stadthalle ausrichtete. Es gab dickes Lob für die vorbildliche Organisation und dazu die Ehrennadel des Hessischen Schachbundes in Silber. Sportlich herausragend war an diesen Turniertagen der Erfolg des Flörsheimers Kai Hübner, der die Leistungsgruppe C gewann und damit für die B-Gruppe qualifiziert ist.

„Spieler des Jahres“ 2016 war – nach einmütigem Vorstandsbeschluss – Dominik Schwarz, der seine Ratingziffer um 184 Punkte verbesserte und damit den beeindruckendsten Zugewinn aller Spieler im Verein hatte. Bei der Flörsheimer Stadtmeisterschaft spielte Schwarz seine persönliche Turnier-Bestleistung (1860 DWZ, Deutsche Wertungsziffer). Und an der Meisterschaft seiner Zweiten hatte er als Leistungsträger und als Motivator ganz großen Anteil. Als Außenseiter gelangen Schwarz zudem bei der Vereinsmeisterschaft einige Erfolge gegen Konkurrenten aus der ersten Mannschaft.

Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurde Tobias Finger die Ehrung des Abends zuteil. Er ist im Wortsinne „von Geburt an“ dabei, denn Vater Hans Finger hatte ihn noch am gleichen Tag angemeldet. Während jedoch Opa Heinrich Finger den Flörsheimer Verein 1921 mitgegründet hatte und Vater Hans Finger ihn 38 Jahre lang als Vorsitzender führte, hatte Tobias Finger mit Schach nicht so sehr viel im Sinn. Ihn zog es zu den blauweißen Fußballern an der Opelbrücke und später auch zur Eintracht in Frankfurt. Doch der Schachclub blieb ihm auch als „nur“ förderndes Mitglied immer eine Herzensangelegenheit. Das hat durchaus seinen Wert für den Verein, würdigte Wolfgang Ruppert den Jubilar unter großem Beifall.

Solchen Beifall gab es auch für die beiden Organisatoren des fröhlich-geselligen Abends, Melanija Tkalec und Thomas Seidel vom Vergnügungsausschuss, sowie Ralf Rupp (Musik) und Andreas Weber (Comedy), die an vorderster Stelle zur Unterhaltung beitrugen. Und eine ganz spannende Sache war, wie alle Jahre wieder, die Verlosung der durchaus lukrativen Tombolapreise.

Weihnachtsturniere
Festtagsstimmung herrschte beim Schachclub schon bei den beiden vorweihnachtlichen Blitzturnieren. Ging es in früheren Jahrzehnten unter dem Titel „Geflügel-Blitzturnier“ um den Festtagsbraten, so gilt der Ehrgeiz heute ein paar Fresskörben und jeder Menge Schoko-Nikoläuse. Von Ehrgeiz kann aber nicht den ganzen Abend die Rede sein. Dank Süßigkeiten und Knabberzeug aller Art und dank hochprozentiger Genüsse in den Spielpausen (jede Partie dauerte maximal zehn Minuten; gespielt wurden immerhin 20 Runden) steigerten auch die „suboptimal“ Plazierten ihre gute Laune beständig; und in der Spitzengruppe gab es, ohne jeden Verdruss, den einen oder anderen Blackout, was das Turnier spannend hielt. Samuel Weber und Wolfgang Ruppert gewannen am Ende die Fresskörbe, den dritten Korb bekam Edgar Winand dank Losglücks, nachdem er keinen der vorderen Plätze belegen konnte.
Dem Wettkampf der Aktiven war das Weihnachtsturnier der Schachjugend vorausgegangen. Hier hatte am Ende Lothar Kanert die meisten Punkte, was ihm auch den Titel Vereinsjugend-Blitzmeister einbrachte.

 14.12. Und wieder ein frohes Fest
           Die erste Mannschaft kommt als Tabellenführer zur Weihnachtsfeier des Schachclubs

(al) – Besser hätte es nicht kommen können: Die erste Mannschaft des Schachclubs geht in der hessischen Landesklasse Süd als unbesiegter Tabellenführer ins neue Jahr. Mit vier Siegen aus vier Spielen führen die Flörsheimer dennoch nur knapp – sie stehen einen halben Brettpunkt (ein Remis) besser als die Main-Taunus-Konkurrenz aus Bad Soden, die ebenfalls alle vier Spiele gewann. Da es nur einen Aufsteiger geben wird, kann von einem „Polster“ nach unten nicht die Rede sein. Trotzdem werden die Flörsheimer Schachspieler bei ihrer Weihnachtsfeier am Freitag in der Stadthalle einmal mehr ein frohes Fest feiern. Dazu haben auch die drei anderen Mannschaften beigetragen. Sie sind, in ihren jeweiligen Klassen, eigentlich schon alle Sorgen losgeworden.
In der Landesliga hatte es der Schachclub an eigenen Brettern mit der abstiegsgefährdeten Spielgemeinschaft aus Rödermark/Eppertshausen zu tun und ging dennoch von einem Spiel „auf Augenhöhe“ aus. Der verspätete Zaharia Citlan wischte alle Bedenken ob des Zeitvorteils seines Gegners in 18 Zügen beeindruckend hinweg und sorgte für die Flörsheimer 1:0-Führung. Nun zog es manche Stirn in Falten, als Samuel Weber angesichts einiger Verwicklungen die Übersicht und dann Material verlor und auch Michael Budde allmählich die Orientierung abhanden kam. Erst einmal aber fuhr Luis Kuhn einen weiteren vollen Punkt für Flörsheim ein, als er einen weit vorgerückten gegnerischen Bauern vom Brett nehmen konnte. Jetzt kapitulierte Weber zum 2:1. Doch die Flörsheimer schafften jetzt zielstrebig den Mannschaftssieg. Alexander Stegmaier erhöhte mit drei Mehrbauern auf 3:1; Erstbrettspieler Wolfgang Ruppert willigte nach einer scharf geführten Auseinandersetzung in ein Remis ein und Markus Lahr gewann im Endspiel zwei Mehrbauern und erhöhte auf uneinholbare 4,5:1,5 Brettpunkte. Die zwei übrigen Partien zogen sich dennoch hin. Schließlich mussten Michael Budde aufgeben und Edgar Winand ein Remis geben, mit dem er nicht so glücklich war.
Flörsheims Zweite kam in der Bezirksklasse A zu einem 4:4 gegen den Tabellennachbarn SV Groß-Gerau und hielt damit den Kontakt zu den Aufstiegsrängen. Die Flörsheimer liegen mit 5:3 Punkten nur einen Zähler hinter dem Tabellenzweiten SVG Eppstein und gehören damit zu einem Quintett, das sich noch Chancen ausrechnet. Auch der Nachbar SF Hochheim (4:4 Punkte) auf Rang 6 gehört dazu. Nur der starke Tabellenführer SV Hofheim IV (8:0 Punkte) hat sich in eine deutliche Favoritenrolle gespielt.
Gegen die punktgleichen Gäste aus der Kreisstadt südlich des Mains gab es nicht weniger als sechs Remispartien durch Michael Beck, James Beerbower, Uwe Pötschke, Andreas Weber, Thomas Seidel und Dominik Schwarz. Weil Wahid Jamali gegen einen ebenso jungen wie überraschend starken Gegner böse unter die Räder kam, lagen die Flörsheimer geraume Zeit im Rückstand. Der schien noch höher zu werden, als Ralf Rupp in einem klar verlorenen Endspiel den einzigen Strohhalm ergriff und mit einem Bauern scheinbar unbeeindruckt nach vorne stürmte. Die zielstrebige Gelassenheit des Flörsheimer Routiniers irritierte den Groß-Gerauer so sehr, dass er zuerst ungeschickt den nervigen Schachgeboten zu entkommen suchte und dann in eine Falle tappte, die ihm keine echten Alternativen ließ: Matt oder Damenverlust.
Die jetzt aufkommenden Flörsheimer Hoffnungen auf einen Mannschaftssieg gingen nicht in Erfüllung. Denn einige der Remispartien waren kleine Enttäuschungen. Seidel verlor das Vertrauen in seine gute Stellung; Beerbower konnte sich trotz starken Mittelspiels nicht durchsetzen; Schwarz musste in einem „taktischen Gewitter“ ebenso einen halben Punkt hergeben wie Pötschke, der klar besser stand, aber in heftige Zeitnot geraten war.
Flörsheims Dritte gewann in der Kreisklasse A gegen den SC Sulzbach II mit 4:2 und behielt damit die Aufstiegsränge in Sichtweite. Hinter Spitzenreiter Hofheim VI (8:0 Punkte) kämpfen der SV Raunheim III, der SV Kelsterbach III (beide 6:2) und die Flörsheimer erst einmal um den zweiten Aufstiegsplatz. Gegen Sulzbach II gewannen Kai Hübner, Lothar Kanert und Rolf Mayer. Lukas Battenfeld und Senior Günther Butz remisierten. Nur Paula Ruppert musste eine Niederlage hinnehmen.
Flörsheims Vierte erzielte in der Kreisklasse B2 ein 2,5:2,5 gegen den Tabellenführer Groß-Gerau III. Es war nach dem 3:2-Auftaktsieg gegen Frankfurt-West IV erst ihr zweites Saisonspiel, weil die sechs Mannschaften in dieser Klasse ihre jeweils fünf Spiele über neun Spieltage austragen. Dennoch darf man die zwei Flörsheimer Spiele als „stark“ bewerten, hatten es die Mannschaft doch bisher nur mit der Konkurrenz unter den ersten Drei zu tun. Gegen Groß-Gerau gewannen Max Stapel und Nikolaj Polirtoukhin; Eray Coscun spielte remis. Henry Ruppert und Tom Stapel verloren.

Citlan neuer Stadtmeister
Die Offene Flörsheimer Stadtmeisterschaft wurde erst in der 7. Runde nach einem spannenden Finish (und eine dreiviertel Stunde nach Mitternacht entschieden. Es gewann der Flörsheimer Neuzugang Zaharia Citlan vor Elijah Everett von den Schachfreunden Schöneck (beide 5,5 aus 7) und dem Flörsheimer Wolfgang Ruppert (5), der die Konkurrenz aus dem eigenen Verein Alexander Stegmaier und Michael Budde dank der besseren Feinwertung hinter sich ließ. Den Jugendpreis gewann der Flörsheimer Samuel Weber.


12.12. 4. Spieltag Verbandsrunde

Zum Bericht der ersten und zweiten Mannschaft: hier

10.12. Weihnachtsblitzturnier 2016

Das traditionelle Weihnachtsblitzturnier wird von der Jugend eröffnet. Immerhin bekommt jeder Teilnehmer wenigstens einen Nikolaus. Aufgrund der vielen Teilnehmer wird in zwei Gruppen gespielt. Nach einem spannenden Verlauf siegt Lothar Kanert in der ersten Gruppe und erhält den Titel "Jugend-Vereinsblitzmeister"





Bild in gross (3200*1870) 1,5 MB

21 ältere Teilnehmer, davon mehrere neue Gesichter, streiten sich nicht nur am Brett sondern teilweise auch verbal um die drei Fresskörbe. Eine kleine Kostprobe: "Der Markus ist eben rasiert worden, aber ohne Schaum", "Ach, Du stehst doch schon wieder breit", "PFUI" ,...

Manch ein Teilnehmer konnte seine eigene Spielkunst nur mit Alkohol ertragen. Nach 20 Runden führt Samuel Weber das Feld denkbar knapp mit 16,5 Punkten vor Wolfgang Ruppert mit 16 und Eliiah Everett mit 15,5 Punkten an. Die Fresskörbe gingen an Weber und Ruppert, Gewinner des Lospreises wurde die Glückszahl Nummer 7: Edgar Winand

Der Webmaster hat ein rd. 33 Sekunden langes Video (mit Ton) der Anfangsrede auf Youtube gestellt:  hier
Das obige Foto in gross (3350*1700, 1,2 MB) gibt es hier
Ein Foto einer Endstellung, in der der spätere Turniersieger gegen einen nicht näher genannten Spieler durch De8 Matt gewinnt: hier

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*** Zum Archiv *** (Stand 26.12.2016 - Meldungen bis 26.Dezember 2016)